Sie gilt als die älteste gemauerte orthodoxe Kirche im Kreis Bihor und verbindet Aleșd mit der Geschichte der Walachei.
Über den Ort
Constantin Șerban, ein Neffe von Matei Basarab, regierte von 1654 bis 1658 und stiftete in Bukarest die heutige Patriarchalkathedrale. Vom Thron vertrieben, floh er nach Siebenbürgen, kaufte Güter rund um Aleșd und baute die Kirche von Tinăud in Stein neu auf; 1659 war sie fertig. Der Bau verbindet den walachischen mit dem siebenbürgischen Stil. Die Kirche ist ein historisches Denkmal (BH-II-m-B-01218).
Die Wandmalereien im Inneren stammen von 1990–1992, die Ikonostase aber aus dem 18. Jahrhundert: Die Königstüren, die Festtagsikonen und die Ikonen der 12 Apostel sind original. 2023 bekam die Kirche ein zweites Patrozinium, die Heiligen Kaiser Konstantin und Helena. Neben ihr steht ein Denkmal für Constantin Șerban.
Gut zu wissen
- Kommen Sie am Sonntagmorgen zum Gottesdienst, wenn Sie den Innenraum sehen möchten; an anderen Tagen ist die Kirche meist geschlossen.
- Kleiden Sie sich angemessen: In der Kirche finden Gottesdienste statt.
- Schauen Sie auch beim Denkmal für Constantin Șerban in der Nähe vorbei.
Öffnungszeiten
| Montag | Geschlossen |
|---|---|
| Dienstag | Geschlossen |
| Mittwoch | Geschlossen |
| Donnerstag | Geschlossen |
| Freitag | Geschlossen |
| Samstag | Geschlossen |
| Sonntag | 08–12 |
An Feiertagen können die Zeiten abweichen. Bitte vorher prüfen.