Den Hof können Sie frei besichtigen, und das Stadtmuseum Oradea im Fürstenpalast zeigt die Ruinen der mittelalterlichen Kirchen, über denen die Festung gebaut wurde.
Über den Ort
An dieser Stelle ließ König Ladislaus I. Ende des 11. Jahrhunderts ein befestigtes Kloster errichten, das zum Sitz des römisch-katholischen Bistums wurde. Hier wurden mehrere Könige Ungarns begraben, darunter Ladislaus I. und Sigismund von Luxemburg. Zwischen 1569 und 1648 bauten italienische Militärarchitekten die heutige fünfeckige Festung, mit Bastionen an den Ecken und einem Graben, der mit Thermalwasser aus dem Bach Peța geflutet werden konnte. Der Fürstenpalast im Inneren wurde 1650 fertiggestellt. Die Festung wurde restauriert und ist seit 2015 für Besucher geöffnet.
In den Gebäuden im Hof ist das Stadtmuseum Oradea untergebracht, eine Abteilung des Museums des Kreischgebiets (Muzeul Țării Crișurilor). Sie sehen ein Lapidarium mit romanischen, gotischen und Renaissance-Stücken, die Ruinen einer Kirche aus dem 12. Jahrhundert, eine Sammlung von Fotoapparaten mit etwa 500 Objekten und Ausstellungen über die kommunistische Zeit. Jede Dauerausstellung hat ihr eigenes Ticket; aktuelle Preise stehen auf der Website des Museums. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, vom 1. April bis 31. Oktober 10–18 Uhr und vom 1. November bis 31. März 9–17 Uhr. Montags ist es geschlossen.
Gut zu wissen
- Gehen Sie über die Holzbrücke am Haupttor hinein und umrunden Sie die Mauern auf dem Weg am Graben.
- Der letzte Einlass ins Museum ist 30 Minuten vor Schließung.
- Anfang Juli findet hier das Mittelalterfestival Oradea statt (2026 vom 3. bis 5. Juli).
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten sind nicht bestätigt. Prüfen Sie vor dem Besuch die Website des Ortes.